Wenn man über berühmten Monumente der Akropolis reden will, außer dem Parthenon, erwähnt man zuerst das Odeion des Herodes Atticus (16). Dieser fabelhafte Finanzier ließ im J. 160 n. Chr dieses Theater ins Felsen hauen. Da konnte man 5000 Zuschauer sitzen lassen. Laut der griechischen Art wurde die cavea ( die Ränge ) im Felsenhang gegraben, und wird durch eine außere Stützmauer gegen Erdrutsche geschützt. Am Fuß der Ränge war die orchestra in halbrunder Form und zum Schluß das logeion oder Bühne.











Auf dem Modell, erscheint das Odeion so als es heutzutage ist, anstatt einer Rekonstruktion, als die anderen Gebäude. Dieser Anachronismus erlaubt mir Ihnen eine unter den schönsten und am besten aufbewahrten Stätten der Akropolis vorzustellen.

















Diese Aussicht erlaubt Ihnen alle unversehrten Stützmauer zu sehen, sowie die gesamten Ränge, die heute noch für musikalischen Ausführungen und Festspielabende dienen. Die Größe und die Schönheit dieses Theaters, das die Zeit nie verschwinden lassen konnte, tragen noch heute dazu bei, die Künste zu unterstützen.













Dieses Bild erlaubt, besser festzustellen, daß das Odeion des Herodes Atticus laut der griechischen Methode am Hang der Akropolis gebaut ist.

















Eine nähere Sicht über den Portikus des Propylons in der Mitte des Bildes (16a) , und den Zugang zum Auditorium auf der rechten Seite.