"Die Propyläen" bilden den offiziellen Zugang zum Heiligtum der Akropolis ( 13 ) . Vom Architekt Mnesikles erbaut, wurde dieser monumentale Eingang unter Perikles mit der Berücksichtigung der Komplexität der Lage errichtet. Es handelt sich um ein 170 Fuß langes Gebäude aus pentelischem Marmor. Eine 71 Fuß breite Treppe mit 16 Stufen führt uns bis zum Gebäude, das von zwei anscheinenden symetrischen Flügeln flankiert ist. Der Durchgang unter dem Mittelteil der Propyläen hieß der "panathenäischer Weg ".








Im Vordergrund sind die Pylone des Fl. Sept. Marcellinus, die durch eine zusätzliche Verbindungsmauer zu einer mächtigen Pforte (15) vor den Propyläen umgebaut wurden. Erst im 1852 hat Ernest Beulé dieses Tor entdeckt, seitdem Beulé-Tor genannt. Ein wenig rechts auf dem Bild merkt man einen Weg, der zu einem Tor führt, das früher vor der Errichtung des Beulé-Tors der Eingang der Akropolis gewesen sein mag, und wahrscheinlich auch nach dem Bau. Beim Hinuntergehen auf der linken Seite konnten die Besucher ein kleines Heiligtum sehen, das Ägeus-Heiligtum, auch Ägeion genannt. Ein Einschnitt des Felsgesteins wurde für den Bau dieses kleinen Gebäudes benötigt.


















Der nördliche Flügel, links der Propyläen, ( 13b ) die sogenannte "Pinakothek", sollte früher Malereien auf Holz beherbergen. Dieser Raum war schlecht beleuchtet und mag ursprünglich die Loge der Pförtner gewesen sein.


















Dem Nordflügel gegenüber findet man einen Standbildsockel aus hellenistischer Zeit ( 15 a ). Darauf errichtete sich eine Quadriga aus Bronze, die später dem Standbild, ebenso auf einer Quadriga, des Marcus Vipsanius Agrippa, Freund und später Schwiegersohn des Cæsar-Augustus gewidmet wurde.













Der Südflügel ( 13a ), in der Mitte des Bildes, war viel weniger entwickelt, weil er vom Temenos (heiliges Grundstück) der Athena Nike begrenzt war.






















Die eigentliche Propylä ist eine rechteckige Vorhalle von 24 M Länge bei 18 M Breite. Der Ausgang des Gebäudes, auf dem Bild, sowie der Eingang, stellt eine Fassade mit 6 dorischen Säulen vor. Das Hauptgebäude war ein Zugangsweg und zugleich eine Prunkhalle von zwei Sälen mit Säulen, die zum Heiligtum führten.